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Türme der Ostgruppe Quelle: Sensum Wiesbaden
 
 
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Historismus
(19. Jahrhundert)

Die Bauarbeiten im 19. Jahrhundert galten vor allem der Sicherung und der historisierenden Erneuerung des Doms.

Eine bedeutende Veränderung am äußeren Erscheinungsbild nahm der hessische Hofbaumeister Georg Moller vor: Nach der Zerstörung der östlichen Turmgruppe (1793) konstruierte er 1828 für den gotischen Mittelturm eine eiförmige Eisenkuppel als neuen Abschluss. Die spektakuläre "Moller-Kuppel" krönte jedoch nur für rund 40 Jahre den Ostturm. Aufgrund von vermuteten Statik-Problemen, aber auch wegen massiver Kritik an der außergewöhnlichen Kuppel, musste der gesamte Turm schließlich abgetragen werden.

1870-1879 erhielt die Ostgruppe ihr heute bekanntes Aussehen. Der achteckige Mittelturm wurde im neoromanischen Stil neu aufgebaut und erhielt einen spitzen Turmhelm in freier Anlehnung an das mittelalterliche Aussehen, jedoch erheblich höher. Gleichzeitig wurden die oberen Geschosse der Seitentürme im neoromanischen Stil rekonstruiert und erhielten passende Abschlüsse. Auch im Innern wurde der Ostchor des Doms nach dem Geschmack der Zeit umgestaltet.

 

 

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