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Domrenovierung Innenprojekte
Denkmal Georg von Schönenburg


Das Denkmal wird derzeit saniert.

Das Renaissance-Denkmal für Georg von Schönenburg (+1595), gehört mit mehr als sieben Metern Höhe zu den größten Kunstwerken im Mainzer Dom. Feuchtigkeitsschäden in der dahinterliegenden Außenwand führten dazu, dass die Eisenverdübelungen des Monuments rostet und die Standsicherheit des Denkmals gefährdeten. Außerdem hatten sogenannte Rostsprengungen Teile des Steinmaterials beschädigt.

Das Denkmal steht noch an seinem ursprünglichen Aufstellungsort im südlichen Querhaus. Es wurde zunächst durch Stützkonstruktionen vorläufig gesichert. Mit Hilfe von Voruntersuchungen mit Georadar konnte 2009 zunächst festgestellt werden, wo Verdübelungen an der Rückseite überhaupt vorhanden sind.

Die Feuchtigkeit war von außen durch das Mauerwerk in den Dom eingedrungen. Daher musste die Entwässerung an den entsprechenden Außenbauteilen des Doms erneuert und verbessert werden. Regenrinnen und Schutzbleche wurden ausgetauscht.

Sobald die Wände vollständig ausgetrocknet sein werden, können die Verankerungen des Denkmals erneuert und nötigenfalls weitere Verdübelungen hinzugefügt werden. Als weitere Arbeitsschritte folgt die Reinigung des Denkmals sowie die fachgerechte Reparatur der beschädigten Steinpartien.

Das Schönenburg-Denkmal ist ein Werk des Niederländers Peter Osten. Im zentralen Bereich stellt es Georg von Schönenburg kniend und betend vor einem Kruzifix dar. Das Hintergrundrelief zeigt das Pfingstwunder. Schönenburg stand als Dompropst an der Spitze des Mainzer Domkapitels, außerdem war er 1580-1595 Bischof von Worms. Ursprünglich gehörte zu dem Wanddenkmal ein Altartisch. Weiterlesen

 

 

© Stiftung Hoher Dom zu Mainz, 2010-2012
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