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Kriegszerstörungen 1942-1945

Bei einem Luftangriff am 11./12. August 1942 wurde der Mainzer Dom nicht unmittelbar getroffen. Von den brennenden Häusern in der Nachbarschaft griff das Feuer jedoch auf den Domkreuzgang und weiter auf das Langhaus über: Der Kreuzgang verlor seine Dächer, das Obergeschoss brannte vollständig aus. Während auch die Langhausdächer abbrannten, hielten die mittelalterlichen Gewölbe stand. Bis 1943 erhielt das Langhaus eine Notbedachung.

Am 8. September 1944 zerstörten Sprengbomben Mauern und Gewölbe des Kreuzgangs schwer. Einen Tag später wurde auch die Gotthard-Kapelle
getroffen.

Den Bombenangriff vom 27. Februar 1945, der die Stadt Mainz zu 80 Prozent zerstörte, überstand der Dom leidlich: Während der Hauptbau fast unbeschädigt blieb, wurden an der Gotthard-Kapelle erneut das Dach sowie die Außengalerie getroffen. An der Ostseite des Doms brannte das Dach der halbrunden Apsis.

 

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