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Chorbuch von 1432 Quelle: Dommuseum Mainz/Popp
 
 
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Schon gewusst...?

Der Begriff "Domkapitel" leitet sich ab von der früher in mehreren Kapiteln festgelegten Regel für die Priestergemeinschaft am Dom.

Sedisvakanz-Medaille des Domkapitels  18. Jahrhundert Quelle: Dommuseum/Popp

 
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Geschichte
Ursprünge


Das Mainzer Domkapitel hat seinen Ursprung in der Priesterschaft der Bischofsstadt, die schon in frühchristlicher Zeit an der Hauptkirche gemeinsam mit dem Bischof den Gottesdienst feierte. (Die erste Mainzer Bischofkirche wird an der Stelle der heutigen Johanniskirche vermutet.) Daraus entwickelte sich ein fester Kreis von Geistlichen, der den Bischof auch beriet und unterstützte, ihn bei Abwesenheit vertrat und den Nachfolger wählte.

Es war Brauch, dass dieser Personenkreis ein nach kanonischen Regeln geordnetes Leben führte. Bischof Chrodegang von Metz (742-766) verfasste um 760 eine Regel für sein Domkapitel, welche das Gemeinschaftsleben der Geistlichen (vita communis) vorschrieb. Die Mainzer Synode von 813 übernahm die Metzer Regel für die Mainzer Dompriester.

Später wurde die sogenannte "Aachener Regel", unter Kaiser Ludwig dem Frommen (814-840) auf der Reichssynode von 816 beschlossen, für alle Domkirchen verpflichtendes Gesetz. Die Aachener Regel war Teil einer umfassenden Klerusreform und schrieb außer dem Gemeinschaftsleben den gemeinsamen täglichen Gottesdienst, die Mitarbeit in der Diözese und wissenschaftliche Tätigkeit vor. Das gemeinsame Leben löste sich im 13. Jahrhundert jedoch wieder auf. Weiterlesen


 

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