Geschichte Französische
Revolution Die Auswirkungen der Französischen
Revolutionskriege führten zum Zusammenbruch des Erzbistums und Erzstifts
Mainz. Nach der Abtretung der linksrheinischen Gebiete an Frankreich folgte das
Domkapitel 1797 dem Erzbischof zunächst nach Aschaffenburg. 1805 wurde es
mit dem Erzbischöflichen Stuhl nach Regensburg transferiert. Durch die Neuorganisation
der bayerischen Diözesen ist das Mainzer Domkapitel 1821 erloschen. Das Kapitelsvermögen
war schon zuvor entschädigungslos eingezogen und verstaatlicht worden. Im
neugeschaffenen, französischen Bistum Mainz (links des Rheins) errichtete
Bischof Joseph Ludwig Colmar (1802-1818) 1803 ein neues Domkapitel, dem jetzt
zehn bürgerliche Geistliche angehörten, außerdem fünf Ehrendomkapitulare.
Die Dignitäre und Domizellaren waren abgeschafft. Außerdem besaß
das Kapitel keine weltlichen Aufgaben mehr. Im
gleichen Jahr gab die Regierung in Paris den 1793 stark zerstörten Dom wieder
in die kirchliche Verwaltung zurück. Erste Renovierungsmaßnahmen begannen
1804. Weiterlesen
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